Operations

Effizienzsteigerung und Performanceoptimierung in Ihrer Wertschöpfungskette

Wesentliche Herausforderungen für die Operations-Bereiche ist ein stetig steigender Kostendruck sowie zunehmenden Service- und Flexibilitätsanforderungen. Mit einer nachhaltigen Optimierung und einer klaren Ausrichtung der Operations und des Einkaufs verschaffen sich an der Strategie bzw. dem Geschäftsmodell exzellenten Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Die Basis der Optimierung besteht im Spannungsfeld aus den Zieldimensionen Zeit, Kosten und Qualität, nur dann führt diese zu der gewünschten Exzellenz im Bereich Operations.

Insbesondere ist dabei zu berücksichtigen, dass durch den globalen Wettbewerb und sich immer schneller ändernden Märkte- und Kundenanforderungen die Flexibilitätsanforderungen rapide steigen.

Hierbei ist die Operations-Strategie nur ein Baustein in der Unternehmensstrategie, aus der diese, über die Organisation und Prozesse bis zu einem zielgerichteten Planungs- und Steuerungssystem, welches Entscheidungen optimal unterstützt, abgeleitet wird.

Zentrales Instrument ist der Sales & Operations Prozess.

Was ist diese Sales & Operations Planung (S&OP)?

 

Bereits vor über 25 Jahren wurde der Begriff  der Absatz- und Produktionsplanung (S&OP) von Oliver Wight erfunden. Allerdings wird die ursprüngliche Form von S&OP der heutigen Geschäftswelt nicht mehr umfänglich gerecht. Die gebräuchlichste Anwendung ist, sofern ein S&OP Prozess aktiv im Unternehmen implementiert ist, der Ausgleich zwischen Bedarf und Lieferbarkeit. Obwohl S&OP die finanzielle Bewertung einschließen sollte, berücksichtigt es die finanzielle Planung des Unternehmens meist nur unvollständig.

Ziel des Sales & Operations Planungsprozess ist es, die drei wichtigsten aber meist konkurrierenden SCM-Ziele Liefertermintreue, Bestandsoptimierung und Produktivität / Lieferfähigkeit planerisch in Einklang zu bringen. Dabei handelt es sich um einen integrierten Geschäftsprozess, der zunächst die Ermittlung des Forecast zum Ziel hat. Dieser bietet die Grundlage für eine optimale Kundenauftragsabwicklung, eine bedarfs- und bestandsorientierte Disposition und eine störungsfreie Planung.

Von Sales & Operations (S&OP) zu Integrierter Unternehmensplanung

Das Problem, dass die meisten Unternehmen mit Absatz- und Produktionsplanung (S&OP) haben, ist, dass sie keinen aktiven und regelmäßigen Prozess haben, die Akzeptanz und Verständnis bei den Mitarbeitern fehlt und zudem ihre Ambitionen zu niedrig angesetzt sind. Der Schwerpunkt liegt meist allein auf Zahlen, die zudem nur für einen kurzfristigen Zeitraum betrachtet werden. Der Prozess wird lediglich auf die Lieferkette angewandt, anstatt operative und finanzielle Planung mit zu berücksichtigen.

Viele Unternehmen haben die Entwicklung und das Potenzial von S&OP noch nicht erkannt. Sie glauben irrtümlich, bereits einen effektiven Prozess etabliert zu haben – und verpassen die Vorteile, die sie hätten, wenn sie einen aktiven und strategisch ausgerichteten S&OP Prozess richtig machen würden. Da sich Wissen, Erkenntnisse und der Umfang des Prozesses erweitert haben, hat sich S&OP zum umfassenderen Integrierten Unternehmensplanungsprozess (IBP) entwickelt.

S&OP von Integrierter Unternehmensplanung

Aber was unterscheidet nun den S&OP von Integrierter Unternehmensplanung?

 

  • wesentlich Stärkere finanzielle Integration
  • Berücksichtigung strategischer Initiativen und Aktivitäten
  • Verbesserte Simulationen und Modellszenarien
  • Einfacherer Übergang zwischen Detail- und Aggregationsebene
  • Verbesserte Entscheidungsfindung
  • Gestärktes Vertrauen innerhalb des Management-Teams

Integrierte Unternehmensplanung ist also wesentlich umfangreicher als S&OP. Der Prozess der Integrierten Unternehmensplanung entwickelt sich permanent weiter; er wird kontinuierlich verbessert und wird auch in Zukunft führend bleiben.